Feste der Religionen - Begegnung der Kulturen

 

Weihnachten ist das Fest der Familie, der Gemeinschaft, des Glaubens und der Liebe - hierzulande wie überall sonst in der Welt. Ob in Syrien, Irak, Afghanistan, Vietnam, Bulgarien oder Eritrea - zu diesem Fest versammeln sich die Menschen, um Gott zu danken, zusammen zu sein und kleine Geschenke auszutauschen. Mit Köstlichkeiten aus diesen Ländern haben wir am 8. Dezember gemeinsam mit Geflüchteten und ihren Familien einen Stand im Eisenacher Kunstpavillon organisiert und die Gäste des Weihnachtsmarktes zum Dialog über Festkultur und Traditionen eingeladen. Im Gespräch traten dabei erstaunlich viele Gemeinsamkeiten zutage: Zwar feiert man In Eritrea das Weihnachtsfest erst am 7. Januar, aber auch dort erstrahlen die Straßen durch Lichterketten, die Menschen treffen sich bereits früh am Morgen zum Gottesdienst. Alle sind festlich – meistens in weiß – gekleidet. Auf dem Heimweg grüßen sich die Menschen auf der Straße und wünschen einander „Frohe Weihnachten“. Am Mittag verspeist die ganze Familie zusammen das Festmahl von einem großen Teller, der in der Mitte platziert ist.
In Syrien ist der Weihnachtsstern im Blumentopf besonders beliebt und wird unter Freunden als Zeichen für Frieden und Liebe verschenkt. Weihnachtsmann, Lichterketten, Tannenbaum und geschmückte Straßen gehören zur Tradition ebenso wie das Zusammenkommen der Familien und Freunde. In allen Ländern, aus denen unsere Teilnehmer einst flüchten mussten, sind köstliche Speisen Teil der Festkultur und verbindendes Element der Kulturen.
Mit dieser Botschaft stiftete der Stand auf dem Weihnachtsmarkt Hoffnung auf Friede und Einigkeit, ganz gleich, welchen Zipfel unseres Planeten wir gerade bewohnen.

Das Projekt wurde freundlich unterstützt vom Bildungshaus Ziola GmbH, dem Eisenacher Kunstpavillon und der Wartburg Sparkassen-Kulturstiftung.

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