Glaube und Bildung sind Geschwister
Im Geiste Luthers und nach dem Verständnis von Phillip Melanchton und Albert Schweizer ist Bildung die Voraussetzung für perönliche, kirchliche und gesellschaftliche Entwicklung. Es ist wieder an der Zeit, sich mit den Impulsen zu beschäftigen, die damals von der "Bildungsinitiative Reformation" ausgegangen waren, sagt Prälat Stephan Dogerloh, Beauftragter des Rates in Wittenberg zum Anliegen der Lutherdekade. Und "wer die Bibel lesen will, muss erst einmal lesen können. Und wer die Bibel nicht liest, kann sich an der Religion nicht reiben."
Luther's Anliegen war es, den Menschen durch Bildung die Möglichkeit zu geben, sich zu selbsständigen, freien, unabhängigen und eigenverantwortlichen Persönlichkeiten zu entwickeln und Leben und Glauben selbstbewußt zu gestalten.
„Help“ steht nicht nur für einen Beatles Song...
sondern für „Helfer mit elementarem LeistungsProfil“ (kurz HELP)
Toller Titel, doch was verbirgt sich dahinter?
HELP ist eine Fortbildung des Diakonischen Bildungsinstituts Johannes Falk, welche speziell auf die Bedürf-nisse von Menschen mit Beeinträchtigungen konzipiert und zugeschnitten wurde. Am 1. März 2010 startete die erste von zehn Blockwochen, welche von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als durchweg positiv bewertet wurde.
Die Qualifizierung „Helfer mit elementarem Leistungsprofil“ wird im Rahmen der Fort- und Weiterbildungsan-gebote der Bildung in beruflichen Bezügen des Diakonischen Bildungsinstitutes Johannes Falk für Men-schen mit Behinderung erstmalig angeboten und eröffnet den TeilnehmerInnen eine berufliche Perspektive in Einrichtungen der Altenhilfe, der Eingliederungshilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe.
Themenfelder wie „Wer soll das alles lernen?“, „Alles was Recht ist!“, „Keine Angst, ich helf´ Dir schon!“ oder „Ich weiß nicht, was Du meinst!“, u.a. werden in der einjährigen berufsbegleitenden Maßnahme theoreti-schen und praktische Inhalte sein.
Zielstellung dieser Fortbildung ist der Erwerb elementarer Fertigkeiten in sozialpflegerischen Berufsfeldern, womit sich anschließend die Chance auf eine ehrenamtliche Tätigkeit, aufbauende Ausbildungen oder auch auf eine berufliche Beschäftigung in diesem Bereich ergeben kann.
Wie die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung bekräftigt und fordert, hat jeder Mensch, ob mit oder ohne Behinderung, das Recht, frei zu entscheiden, wie seine berufliche und private Lebenssituation aussehen soll.
Um hier Alternativen zu ermöglichen und Menschen mit Behinderungen eine Möglichkeit beruflicher Per-spektiven auch in anderen Arbeitsfeldern zu eröffnen, bedarf es innovativer Unterstützungs- und Fortbil-dungsangebote. Die Intention an der Teilnahme der Fortbildung erfolgt aber nicht aus der Sicht der berufli-chen Weiterqualifizierung sondern ebenso durch Interesse und ehrenamtlichen Engagement.
Die Fortbildung erfolgt durch das Diakonische Bildungsinstitut Johannes Falk gem. GmbH und wurde durch einen Teilnehmer der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein gem. GmbH initiiert.
Diese findet in den Räumlichkeiten des Diakonischen Bildungsinstitutes in der Außenstelle Weimar-Holzdorf statt. Der Standort bietet eine geeignete Lernumgebung sowie Möglichkeiten der Unterkunft für die Teilneh-merInnen.
Es ist nicht genug zu wissen – man muss es auch anwenden.
Es ist nicht genug zu wollen – man muss es auch tun.
Johann Wolfgang von Goethe
Pressemitteilung HELP-Projekt
Podiumsdiskussion "Bildung und Politik"
„Politik geht uns alle an!“ Mit diesem Jahresschwerpunkt starteten wir in das Superwahljahr 2009. Es gibt verschiedene Wege der Politik zu begegnen - eine davon ist diese Podiumsdiskussion.
Am 27.04. diskutierten Schüler und Teilnehmer des DBI mit Politikern rund um das Thema "Bildung und Politik". Im Podium saßen:
Frau Lieske (Bürgermeisterin Dezernat II, Eisenach)
Herr Panse (Landtagsabgeordneter CDU, sozialpolitischer Sprecher)
Frau Dittmar (Referatsleiterin in der Landeszentrale für politische Bildung in Erfurt)
Frau Sojka (Landtagsabgeordnete Die Linke, bildungspolitische Sprecherin)
Frau Doht (Landtagsabgeordnete SPD)
Herr Janus (Bündnis 90/Die Grünen)
Herr Rudloff(FDP).
Wir danken den Politikern im Podium, allen Gästen und Organisatoren für diese gelungene Veranstaltung!
TLZ vom 29.04.09 "Prinzipien und Mehrheit">>>
"Wir fragen den Minister..."
Start der PERSÖNLICHkeiten-Tour - Minister Zeh empfängt das Diakonische Bildungsinstitut zum Gespräch in der Staatskanzlei.
14.01.2009
Die PERSÖNLICHkeiten-Tour des Integrativen Erwachsenenbildungsbereiches startete mit einem Besuch der Staatskanzlei in Erfurt, dem Sitz des Thüringer Ministerpräsidenten. Dort empfing uns Dr. Klaus Zeh, der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei.
Bei einer Führung durch das Gebäude erfuhren wir viel über diesen historischen Standort. Vor uns waren hier bereits so prominiente Persönlichkeiten, wie Goethe und Napoleon zu Gast. Neben dem Barocksaal des Hauses erforschten wir die Kellergewölbe, bestaunten die verschiedenen Salons und die Freitreppe im Eingangsbereich.
Anschließend stellt sich Minister Zeh unseren vielfältigen Fragen. Im Gespräch diskutierte man zum Beispiel die im kommenden Jahr anstehenden Wahlen, die mitunter schwierige Auftragslage der WfbMs und Fragen der Erwachsenenbildung für Menschen mit Behinderung. Daneben interessierten sich die TeilnehmerInnen aber auch für ganz persönliche Dinge, besonders für den Arbeitsalltag des Politikers.
Dieser Tag war ein gelungener Auftakt unserer PERSÖNLICHkeiten-Tour, während der wir noch viele weitere berühmte und/oder verdiente Persönlichkeiten Thüringens aus Bereichen wie Politik, Sport, Kultur und Kirche persönlich kennenlernen möchten.

Im Gespräch mit dem Minister