Informationen aus dem Geschäftsbereich
Gemeinsame Erklärung
an die Landesregierung von den anerkanten Einrichtungen und Landesorganisationen der Erwachsenenbildung in Thüringen
Exkursion SPZ/FAB Ingolstadt
Am 30.09. und 01.10.2008 besuchten Teilnehmer der Basis- und Aufbauqualifizierung nach der Verordung zum anerkannten Abschluss „Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für behinderte Menschen“ SPZ/FAB die Lebenshilfewerkstätten in Ingolstadt.
Wir führten sehr aufschlussreiche und interessante Gespräche mit den Mitarbeitern des Berufsbildungsbereiches. Bei der Besichtigung der Werkstätten konnten wir sehr viele Anregunge. mit nehmen.
Wir möchten uns bedanken, für die Top-Organisation der beiden Tage.
Exkursion SPZ/FAB Anthroposophische Lebensgemeinschaft
Im Januar 2009 besuchten die TeilnehmerInnen der SPZ/FAB Basisqualifikation die Anthroposophische Lebensgemeinschaft Sassen und Richthof e.V. im Hessischen. (www.lebensgemeinschaft.de)
Dort leben zur Zeit ca. 250 Männer und Frauen mit Behinderung in 26 Großfamilien.
Ziel war es, alternative Formen der Arbeit und Wohnens mit Menschen mit Behinderung kennenzulernen. Weiterhin war es wesentlich, die Werte und das Menschenbild, welches der Lebensgemeinschaft zugrundeliegt als Baisis der Arbeit wahrzunehmen.
Aufgefallen ist die vermeintliche "Andersartigkeit" der Arbeit - auch der Umgang mit Sprache sticht ins Auge: wenn z.B. Begriffe wie "Seelenpflegebedürftige Menschen" verwendet werden.
Teilnehmer äußerten sich dazu folgendermaßen...
"Ich finde diese Lebensform sehr beeindruckend - es wäre aber nichts für mich."
"Ich habe erfahren, wie Behindertenarbeit auch anders laufen kann."
"Ich habe gesehen, dass alles sehr ansprechend gestaltet ist."
Exkursion SPZ/FAB Forensik und Bauernhof
Im Februar 2009 besuchten die TeilnehmerInnen der SPZ/FAB die Forensische Psychiatrie des Ökumenischen Hainichklinikums gGmbH in Mühlhausen. Sehr gespannt wurde dieser geschlossenen Maßregelvollzug, der in der Öffentlichkeit ein eher tabuisierte Thema ist wahrgenommen. Sehr offen und interessiert zeigten sich sowohl Gastgeber als auch Gäste. Hintergrund der Hospitation war der Aufbau eines Beruflichen Bildungsbereiches Holz in dieser Klinik mit Ausbildungen zum Werker und Tischler mit ihk-Abschluß.Damit werden den Klienten dort neue Möglichkeiten einer tatsächlichen gesellschaftlichen Teilhabe erschlossen.
Am Nachmittag wurde der in der Nähe gelegene Gasthof "Alter Bahnhof" Heyerode besucht. Hier arbeiten 12 Menschen mit Behinderung im Bereich Gastronomie, Bauernhof und Streichelzoo sowie Hauswirtschaft für die Ferienhäuser. Der Arbeitsplatz bietet besondere Freiräume und Anforderungen, die eine interessante Alternative zum "normalen" Werkstattangebot für Menschen mit Behinderung darstellen.

