Der Erwachsenenbildung liegt das Bild zugrunde, dass Menschen ihre Lebenswelt aktiv gestalten wollen, sollen und können.
Leben ist Beziehung und Kommunikation.
Lebenslang sind Menschen einander anvertraut und zugemutet. Dies ist Gabe und Aufgabe für den Einzelnen und auch für die Gesellschaft. Es fordert Verantwortung und Sensibilität im Wahrnehmen, Denken und Handeln.
Lernen ist nicht die Reaktion auf Belehrtwerden, sondern ein aktiver Prozess, der einsetzt, wenn vorhandene Kompetenzen und Qualifikationen nicht ausreichen um Lebenssituationen zu meistern. Lernen geschieht auf der Grundlage der jeweils individuellen Struktur. Maßgebend ist das Maßgeschneiderte!
Der Zeitgeist lebt vom dynamischen Verständnis des lebenslangen Lernens. Dies gibt der Erwachsenenbildung, auch für Menschen mit geistiger Behinderung, eine besondere Chance und ist als Ausdruck des uneingeschränkten Grundrechtes auf Bildung gesetzlich verankert.
Erwachsenenbildung im DBI Johannes Falk orientiert sich so an den drei thematischen Schwerpunkten:
- Identität:
Anregung, Begleitung, Hilfe und Orientierung bei der Identitätsentwicklung des Einzelnen. - Partizipation:
Anregung und Befähigung zur Teilhabe und Mitgestaltung des Gemeinwesens - Kompensation:
Ausgleich von schulischer oder beruflicher Benachteiligung (vgl. auchSituation kein Schulpflicht bis 1990 für Menschen mit geistiger Behinderung); Anpassung und Weiterentwicklung beruflicher Qualifikationen (neue Technologien, Verkürzung der Halbwertzeit des Wissens)
Sie nimmt die klassischen Bildungsbereiche auf und vermeidet so einen Sonderstatus, der bei einer Beschränkung auf vorhandene Fertigkeitsdefizite eintreten würde.
Im Geschäftsbereich Erwachsenenbildung finden Sie folgende Bereiche:
- Integrative Erwachsenenbildung
- Fortbildungen
- Weiterbildung
- Die ElternSchule
