Ausbildung zum/r Heilerziehungspfleger/in

Heilerziehungspfleger/innen sind pädagogisch und pflegerisch tätige Fachkräfte, die in stationären und teilstationären Einrichtungen, in ambulanten Diensten und als selbstständige Unternehmer/innen mit Menschen mit Behinderungen tätig sind. mehr lesen >>>

 

 

 

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Warum sollten Sie zu uns kommen?

Wir bieten Ihnen am Diakonischen Bildungsinstitut Johannes Falk (DBI) ausgezeichnete Lernbedingungen mit

- praxisnahem Unterricht

- individueller Lernberatung

- intensiver Praxisbetreuung.

Wir freuen uns, Sie als Teilnehmer/in am DBI begrüßen zu dürfen!

 

Aus dem Schulleben

Kreatives Schreiben – Projekte in der Erzieher- und HEP-Ausbildung

Als besonders bemerkenswertes Unterrichtsergebnis liegen inzwischen schon drei umfangreiche Projektarbeiten zum Thema „Arbeit mit Märchen“ als in Buchform veröffentlichte Titel vor, die unter der Anleitung des Dozenten Jürgen Herwig im Diakonischen Bildungsinstitut Johannes Falk (DBI) erarbeitet wurden. Alle drei Werke können die tägliche Arbeit von Erziehern und Heilerziehungspflegern sehr bereichern.

Märchen-Mitmach-Buch: ein Projekt für die pädagogische Praxis (hrsg. von Jürgen Herwig). Turmhut-Verlag 2012. ISBN-10: 3936084378

Sieben auf einen Streich (hrsg. von Jürgen Herwig). Turmhut-Verlag 2014. ISBN-10: 3945175046

Der achte Streich (hrsg. von Jürgen Herwig). Turmhut-Verlag 2014. ISBN-10: 3945175054

Auszubildende aus verschiedenen Erzieher- und Heilerziehungspfleger-Kursen des Diakonischen Bildungsinstituts Johannes Falk (DBI)  haben im Rahmen von Langzeit-Projekten im Fachunterricht „Kinder- und Jugendliteratur/Medien“ erst verschiedene überlieferte Märchen und dann auch „Max und Moritz“ von Wilhelm Busch für Kinder und für Jugendliche neu erzählt. Durch das Zusammenwirken von bildlicher und sprachlicher Fantasie der Mitwirkenden entstanden originelle, vielfältige und oft auch überraschend heitere Sichtweisen auf die Originaltexte.

Im methodischen Teil der entstandenen drei Bücher wird die Projektidee dokumentiert und auf die pädagogische Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen in der Kindertagesstätte, der Grundschule oder der außerschulischen Jugendarbeit bezogen, verbunden mit zahlreichen Anregungen für die Umsetzung in der Praxis. Auch die Möglichkeiten der therapeutischen Anwendung des Mitmach-Konzepts kommen speziell im zweiten Band „Sieben auf einen Streich“ zur Geltung.

Der Dozent des Diakonischen Bildungsinstituts (DBI) Jürgen Herwig war im gesamten Projektverlauf sehr zufrieden mit der von ihm selbst als „inspirierend“  bezeichneten Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern. Er spricht von einer „sehr ergiebigen, ideenreichen und kreativen“ gemeinsamen Arbeit.

Die drei Titel können im Buchhandel bestellt werden.

 


Evangelische Hochschule Dresden

Informationsnachmittag über das neue  Kooperationsstudienmodell im Bachelorstudium: „Sozialpädagogik – Schwerpunkt: Elementar- und Hortpädagogik (Bachelor)“

Am 23.3.2015 fand von 13.00 bis 17.00 Uhr an der Evangelischen Hochschule Dresden ein Informationsnachmittag über das neue berufsbegleitende Kooperationsstudienmodell statt. Zu dieser Veranstaltung waren das DBI als einer der Kooperationspartner, die Träger verschiedener Kindertageseinrichtungen sowie alle Studieninteressierten eingeladen.
Der Infonachmittag richtete sich vor allem an die jetzigen Fachschüler_innen und Absolvent_innen der vergangenen Abschlussjahre (zurückliegend bis 2007) der Klassen für Erzieher_innen und Heilerziehungspflege, die sich über die weiterführende Studienmöglichkeit an der Evangelischen Hochschule informieren wollten. Nach dem Fachschulabschluss können diese Absolvent_innen nahtlos an der Evangelischen Hochschule Dresden berufsbegleitend weiterstudieren und in einer verkürzten Studiendauer von 5 Semestern das Bachelorstudium absolvieren.
Das Studium beginnt jährlich zum Wintersemester (September), erstmals im September 2016. Die Bewerbungsfrist endet jeweils am 1. April.
An diesem Informationsnachmittag stellte die Studiengangsleiterin das Kooperationsstudienmodell ausführlich vor. Der Bereich Studienberatung informierte über Zugangsvoraussetzungen und das Bewerbungsverfahren. Der Rektor der Evangelischen Hochschule, Prof. Dr. Holger Brandes, hielt eine Schnuppervorlesung zum Thema Kindergruppen.

wie viel mensch

Das Theaterstück „Wie viel mensch…?“, das aus der Feder des DBI-Dozenten Mathias Wienecke aus Gotha stammt, wurde am 10.11.2014 anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Mauerfalls im voll besetzten Atrium des DBI erneut aufgeführt. Bei den Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus der Sozialassistenten-, Erzieher- und Altenpflegeausbildung stieß das Ein-Personen-Stück (eindringlich dargeboten von Martin Bertram unter der Regie von Crischan W. Olafson) auf großes Interesse, ebenso wie die lebhafte Diskussion im Anschluss. Viele Teilnehmer hatten die Zeit der friedlichen Revolution nicht selbst miterlebt, andere ältere Teilnehmer konnten aus ihren persönlichen Erfahrungen schöpfen.
Dem Stück gelingt es, die angespannte Situation in den letzten Monaten der DDR und die dramatischen Veränderungen durch Demonstrationen und Proteste eindrücklich sichtbar zu machen.
Weitere Informationen und Terminwünsche: Mathias Wienecke (m.wienecke‎@‏t-online.de).

 

Das persönliche Budget für Menschen mit Behinderungen in der Praxis

Die Ausbildungsklasse HEP TZ 4 verschaffte sich im November 2008 einen Überblick über die aktuelle Umsetzung des Persönlichen Budgets für Menschen mit Behinderung.

Exkursion

Während des Pädagogik - Unterrichts besuchten die Heilerziehungspfleger die Integrative Evangelische Grundschule in Gotha.
Hier konnten sie in Teams am ganzen Schullalltag teilnehmen und bei der Arbeit mit Kindern mit und ohne Behinderung in der Grundschule hospitieren. Dabei wurden anhand von Fragestellungen unterrichtsrelevante Themen praktisch verfolgt und mussten im Protokoll jedes einzelnen ausgewertet und bearbeitet werden.
Mit großem beidseitigem Interesse wurden dann im Gespräch mit den Lehrern und Erziehern die beobachteten Dinge vertieft.
Folgende Rückmeldungen skizzieren Eindrücke, die diese Exkursion bei den Auszubildenden hinterlassen hat:
„Jede Exkursion erschließt neue Möglichkeiten für mich und auch, wenn ich mit dieser Ausbildung an sich dort nicht arbeiten könnte, hat es mir Seiten gezeigt, die ich wissen muss, wenn ich weitere Schritte nach der Ausbildung ergreifen will… z.B. Studium zur Sozialpädagogik.“
„Durch die Exkursion konnte ich mir eine eigene Meinung bilden!“
„Man konnte die ganze Theorie in ihrer Anwendung kennen lernen und beobachten!“
„Meine Meinung ist jetzt viel klarer geworden und ich kann Sie nach dem Besuch jetzt auch begründen.“
„Es war gut neben der Theorie auch einmal in der Praxis zu schauen und einige Dinge zu erfahren und mitzuerleben. Ich finde, wenn ich in der Praxis Dinge erlebe, festigen sie sich noch einmal besser und ich verstehe manchmal besser, den Sinn, warum dies oder das gemacht wird.“

Weihnachtsfreuden

Wie in den letzten vier Jahren in der Adventszeit
war es auch 2011 wieder für eine Klasse des DBI’s so weit,
eine besonders gute und wichtige Tat zu vollbringen
und Kinder in der Heliosklinik zum Strahlen zu bringen.
Ende November hat Frau Fischer den Anstoß gegeben;
sie war es übrigens, die die „Tradition“ rief ins Leben.
Einstimmig beschlossen, wurde sofort mit der Planung gestartet,
schließlich wollten wir, dass die Kinder etwas Besonderes erwartet.
Ein Theaterstück über eine kleine Weihnachtstanne sollte es sein,
und jeder der HEP 3 kniete sich in die Vorbereitung mit rein.
Es wurde genäht, gesungen, geprobt und viel gelacht
und wenn wir ehrlich sind, hat das die Klasse zusammen gebracht.
Ein Bühnenbild musste her und wie sollte es anders sein,
floss die Gestaltung in den Kunstunterricht mit ein.
Plätzchen wurden gebacken und Weihnachtsschmuck erstellt,
damit am Ende auch jedes Kind ein Geschenk erhält.
Die Zeitspanne zwischen Vorbereitung und Premiere war nicht sehr groß,
trotzdem lief die Ausführung grandios.
Wir haben gemeinsam gespielt, gesungen und gelacht
und dadurch schwerkranke Kinder ganz einfach glücklich gemacht.
Unserer Klasse hat dieser Tag viel Freude bereitet
und nicht nur Zuversicht in die Herzen der Kinder geleitet.
Der Besuch in Erfurt hat uns aber auch zum Nachdenken angeregt,
was haben diese kleinen Menschen schon alles durchlebt?
Und trotz schwerer Krankheit konnte man sehen,
dass sie weiterhin mutig durchs Leben gehen.
Wir selbst haben diese Erfahrung als Bereicherung wahrgenommen
und hoffen, dass nächstes Jahr wieder HEPs zu euch kommen.
Es könnte der Beginn einer langen Tradition werden,
und von aufmunternden Lichtblicken kann es nie genug geben auf Erden.

 

 

 


Umgang mit Sterben und Tod

In der Heilerziehungspflege tritt das Thema von Sterben und Tod immer mehr in das Bewußtsein, denn die Menschen werden immer älter und damit wird der Heilerziehungspfleger mit dem Thema konfontiert. In einer fächerübergreifenden Zusammenarbeit in der Pädagogik und der Pflege wurden verschiedenste Facetten des angemessenen und professionellen Umgangs mit sterbenden Menschen, ihren Angehörigen und der Begleitung der Trauer und Erinnerungsarbeit erarbeitet. Den Abschluss bildete eine Exkursion in das Museum für Sepulkralkultur Kassel.

Das Projekt soll unter Beteiligung weiterer Fächer erweitert und fester Bestandteil in der HEP-Ausbildung werden.

Bericht von Kathrin Feiertag:
Im Rahmen der Heilerziehungspflegeausbildung steht auch ein Besuch im Museum für Sepulkralkultur in Kassel an. Dies ist eines von sieben Museen in Europa, das sich ausschließlich den Themen Sterben, Tod, Bestatten und Erinnern in unserer Gesellschaft  widmet. Die Ausstellung umfasst die Geschichte des Friedhofs und des Grabmals, z.B. Särge, Leichenwagen, Trauerkleidung, Trauerschmuck und unterschiedliche Formen der Erinnerung.


HEP-Song

letzte Aktualisierung: 07.04.2015